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Lippenherpes: Schutz und Behandlung

Lippenherpes ist ein Virus, der lästige Bläschen verursacht. Ahnungslos tragen Menschen diesen Virus in sich, bis er, ausgelöst durch die verschiedensten Faktoren, plötzlich aktiv wird. Einmal aktiv wird Lippenherpes ein immer wieder kehrendes Ärgernis, welches den Betroffenen Probleme bereitet.

Symptome, Ansteckung und Auslöser

Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an wiederkehrendem Lippenherpes. Obwohl es sich um eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung handelt, ist sie für Betroffene sehr unangenehm. Schmerzen, Jucken, Ziehen und Kribbeln sind abseits der sichtbaren Anzeichen weitere Symptome, die den Alltag des Betroffenen belasten. Die Erstinfektion mit den Viren verlaufen in der Regel ohne jegliche Form von Anzeichen. In einigen Fällen kommt es bei Kindern zur Bildung von Mundfäule (Stomatitis aphtosa). Bei dieser Krankheit entzündet sich die Mundschleimhaut, wodurch Fieber ausgelöst wird und die Lymphknoten anschwellen. Nach dieser Infektion bleiben Herpesviren ein Leben lang im Körper. Auch wenn die Viren im Körper sind, kommt es erst bei einer zweiten Infektion zum eigentlichen Ausbruch. Dann brennt, kribbelt und juckt die betroffene Stelle - meist an den Lippen. Einige Stunden später entstehen mit einer Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Nach mehreren Tagen platzen schließlich die Bläschen und heilen langsam ab. Die Krankheit ist nicht nur aufgrund ihrer Position an der Lippe problematisch, sondern auch, weil sie jeden Zweiten ein Leben lang verfolgt. Auslöser sind meist Stresssituationen des Immunsystems aber auch die Psyche des Menschen. Sobald das Immunsystem geschwächt ist, kann es die Viren nicht mehr kontrollieren. Dann wandern diese von den Nervenknoten in die Haut und lösen die Bläschen aus. [caption id="attachment_358" align="alignnone" width="300"]Lippenherpes Lippenherpes[/caption] Mögliche Ursachen für Herpes:

  • Sonnenbrand
  • Stress
  • Infektionen
  • Zahnbehandlung
  • Hormonschwankungen
  • körperliche Belastung
  • Klimawechsel
  • Ekelgefühle

Wie zuvor erwähnt, erfolgt die Ansteckung meist, ohne dass Betroffene es realisieren. Studien zeigen, dass ein Großteil der Menschen sich im Kindergartenalter infiziert. Besonders problematisch ist der Virus, nachdem die Bläschen platzen. Ihre Flüssigkeit besteht aus vielen aktiven Viren, die andere Menschen befallen können. Deshalb ist es wichtig, vorsichtig beim Kontakt mit anderen Menschen, insbesondere Personen mit geschwächtem Immunsystem, Kindern und Neugeborenen zu sein. Für Letztere kann Herpes fatal sein: Ihr Immunsystem ist so schwach ausgebildet, dass der Virus den Organismus überschwemmt. Wenn das Baby den Befall überlebt, entstehen meist bleibende Schäden.

Die 6 Phasen von Lippenherpes

Lippenherpes durchläuft mehrere Phasen, auch Schübe genannt, in denen die Krankheit sichtbar und sehr ansteckend ist. Betroffene erkennen einen anstehenden Ausbruch an dem Kribbeln.

  1. Frühphase: Schmerzen, Kribbeln, Brennen, Spannungsgefühl, Haut ist noch intakt.
  2. Rötungsphase: Haut ist gerötet, die ersten schmerzhaften Papeln erscheinen.
  3. Bläschenphase: In den Papeln bildet sich eine hochinfektiöse Flüssigkeit, die aus Millionen von Viren besteht.
  4. Wundphase: Die Bläschen brechen auf und verschmelzen. Dadurch entstehen schmerzhafte Wunden.
  5. Verkrustungsphase: Die Wunden entwickeln sich zu einer juckenden Kruste.
  6. Abheilungsphase: Die zurückbleibende Rötung heilt, ohne dass eine Narbe entsteht.

5 Hausmittel gegen Herpes

Für praktisch jedes Leiden gibt es diverse Hausmittel, die meist genauso gut helfen wie Arzneimittel. Fünf davon stellen wir im Anschluss vor.

  1. Manuka-Honig: Honig ist für seine antivirale, antibakterielle und antimikrobielle Wirkung seit Jahrtausenden bekannt. Im Kampf gegen Herpes ist Manuka-Honig besonders wirkungsvoll, da er große Mengen Methylglyoxal enthält. Im Handel sind sogar Lippenstifte mit Manuka-Honig zur Behandlung gegen Herpes erhältlich.
  2. Teebaumöl: Das Öl wird aus dem australischen Teebaum gewonnen, der 1770 erstmals von James Cook dokumentiert wurde. Schnell wurde bemerkt, dass die Blätter des Baumes nicht nur für Tee geeignet sind, sondern auch zur Behandlung diverser Hautkrankheiten - darunter auch Herpes. Damit Teebaumöl seine Wirkung entfalten kann, sollte man es beim ersten Anzeichen auf die Lippe auftragen.
  3. Eiswürfel: Im Anfangsstadium des Herpes sind Eiswürfel ein effektives Hausmittel. Sie verhindern, dass sich die Viren vermehren. Diese fühlen sich nämlich in einer warmen Umgebung sehr wohl. Zur Verwendung einfach einen oder mehrere Eiswürfel in ein Tuch wickeln und dieses auf die betroffene Stelle drücken.
  4. Zitronenmelisse: Die Zitronenmelisse ist eines der wenigen Hausmittel, deren Effekt wissenschaftlich bewiesen ist. Bereits nach wenigen Stunden reduziert das Öl der Pflanze Schwellungen und Rötungen. Gleichzeitig sorgt Zitronenmelisse dafür, dass sich die Viren des Herpes simplex nicht einnisten und vermehren.
  5. Knoblauch: Knoblauch ist ein beliebtes Heilmittel für Krankheiten verschiedener Arten. Die Knolle hat eine antibakterielle und antivirale Wirkung, die auch bei Herpes wirken soll. Wie beim Eiswürfel soll man eine aufgeschnittene Knoblauchzehe auf die betroffene Stelle drücken.

Herpes und Lippenstift

Frauen, die mit Herpes infiziert sind, stellen sich berechtigterweise die Frage, ob sie während des Ausbruchs Lippenstift auftragen können. Lippenstift sollten Betroffene nicht ohne Weiteres auftragen, da nur schwer zu sagen ist, wie die Chemikalien mit den Bläschen reagieren werden. Wer auf Lippenstift nicht verzichten kann oder will, der kann Herpespflaster verwenden. Diese Patches werden über das Bläschen beklebt und können durchaus mit Lippenstift überschminkt werden. So geht man auch sicher, dass später keine Ansteckungsgefahr besteht, da sich keine Viren von dem Bläschen auf dem Lippenstift absetzen können.

Artikelbild: © Artem Furman / Shutterstock

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