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Was hilft bei Heuschnupfen? Tipps & Hausmittel

Wegen ihres Heuschnupfens reagiert ihr Körper extrem auf die Pollen, die sich jetzt wieder verstärkt durch die Luft bewegen. Grundlegend leiden die Menschen inzwischen zwar beinahe ganzjährig unter Heuschnupfen. Schuld daran ist der Klimawandel, der dafür sorgt, dass einige Blütenpollen fast das gesamte Jahr über durch die Luft fliegen. Allerdings kommt es hier auch ganz darauf an, auf welche Pollen man nun genau allergisch reagiert. Heuschnupfen verursacht bei den Betroffenen beispielsweise Reizungen der Atemwege und der Augen, die Schleimhäute schwellen an, die Nase läuft unentwegt. Zwar gibt es durchaus Medikamente gegen Heuschnupfen. Allerdings möchten viele Menschen gerne auf die Einnahme solcher Medikamente verzichten. Sie vertrauen viel lieber auf die sogenannten Hausmittel, die auch zu Großmutters Zeiten bereits eine wohltuende Linderung versprochen haben. Nachfolgend möchten wir Ihnen zehn der besten Hausmittel gegen Heuschnupfen vorstellen.

Zehn Tipps bei Heuschnupfen und Pollenallergie

Tipp 1: Schnupfen

Wenn die Pollen durch die Lüfte schweben, setzen sie sich sehr leicht durch die Atmung in den Nasennebenhöhlen ab. Damit sie sich dort aber nicht fest einnisten und Entzündungen oder dergleichen auslösen können, sollten Sie regelmäßig, mindestens einmal am Tag, eine Nasenspülung machen. Hierzu lösen Sie einfach einen Teelöffel handelsübliches Kochsalz in 250 Milliliter warmem Wasser auf. Achten Sie darauf, dass das Wasser lediglich lauwarm ist und nicht zu heiß, denn sonst besteht Verbrennungsgefahr. Mit dieser Kochsalzlösung spülen Sie nun die Nasennebenhöhlen frei. Idealerweise greifen Sie hierzu zu einem im Handel erhältlichen Nasenspülset. In diesem ist ein Behälter enthalten, mit dem Sie die Lösung mit dem gewünschten Druck durch die Nase spülen können. Die Kochsalzlösung sorgt dafür, dass die Pollen zuverlässig aus der Nase gespült werden und desinfiziert zusätzlich die Schleimhäute. Außerdem macht es die Schleimhäute nachhaltig widerstandsfähiger gegen die Pollen.

Tipp 2: Kopfschmerzen

Pollenallergiker leiden häufig auch unter starken Kopfschmerzen. Mit einem kühlen Umschlag können Sie die Spannungen im Kopf lösen. Die Kälte regt den Kreislauf an und damit auch den Stoffwechsel. Tragen Sie zusätzlich etwas Tiger Balm auf die Schläfen, die Nasenwurzel und im Nacken auf und massieren Sie diesen durch sanfte, kreisende Bewegungen in die Haut ein. Alternativ können Sie auch zu Pfefferminzöl greifen.

Tipp 3: geschwollene Augen

Wenn Ihre Augen geschwollen oder sogar entzündet sind, ist Augentrost eine gute Hilfe. Kochen Sie zwei Teelöffel davon mit 300 Milliliter kochendem Wasser auf und lassen dies für fünf Minuten ziehen. Anschließend tränken Sie ein Tuch mit der abgekühlten Lösung und legen dieses für etwa 15 Minuten auf die geschlossenen Augen. Alternativ können Sie auch zu einer kühlenden Gelbrille greifen, um die Schwellungen abklingen zu lassen.

Tipp 4: Juckreiz

Leiden Sie unter Juckreiz, dann sollten Sie die betroffenen Stellen mit einer Halicar-Salbe einreiben. Auch ein Umschlag mit Essigessenz lindert den Juckreiz. Wichtig ist es, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, damit diese nicht austrocknet.

Tipp 5: gesunde Ernährung

Achten Sie unbedingt auf eine gesunde Ernährung. Pollenallergiker benötigen täglich 10 Milligramm Zink und 50 Milligramm Selen. Auch Magnesium ist wichtig. Alle drei Nährstoffe finden Sie zum Beispiel in Meeresfischen und Vollkornprodukten, aber auch in Soja und Sonnenblumenkernen. Essen Sie auch viel Obst und Gemüse, wie etwa ungeschälte Äpfel, Grünkohl oder grüne Bohnen. Vor allem aber sollten Sie viel trinken, um die Schleimhäute mit Feuchtigkeit zu versorgen. Greifen Sie hier zu Mineralwasser mit einem Magnesiumgehalt von wenigstens 80 Milligramm je Liter. Was Sie vermeiden sollten, sind histaminhaltige Lebensmittel. Hierzu zählen beispielsweise Weißwein, Käse, Thunfisch oder Nüsse.

Tipp 6: Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Sehr häufig klagen Pollenallergiker über Müdigkeit und eine mangelnde Konzentration. Dem entgegen wirken Sie etwa mit ein paar Tropfen Fichtennadelöl oder Basilikumöl in einer Duftlampe. Aber auch Gingko-Tabletten können helfen. Sie fördern die Durchblutung des Gehirns und vertreiben so die Konzentrationsschwierigkeiten. Ebenso kann Ginseng den Körper wieder in Schwung bringen.

Tipp 7: Sauna und Wechselbad

Halten Sie Ihr Immunsystem auf Trab. Sehr gut können Sie dies beispielsweise mit einer morgendlichen Wechseldusche. Erst kalt, dann lauwarm, dann wieder kalt. Lassen Sie Ihre Haut anschließend lufttrocknen. Auch ein Saunagang macht einen müden Körper wieder fit und widerstandsfähig.

Tipp 8: Vitamine

Damit der Körper den Pollen trotzen kann, braucht er Vitamine – vor allem Vitamin C. Dieses finden Sie zum Beispiel in der Grapefruit und in rohem Sauerkraut.

Tipp 9: pflanzliche Heilmittel

Um die Histamin-Ausschüttung einzudämmen, sollten Sie über einen Zeitraum von vier Wochen täglich 0,2 Liter Aloe Vera-Saft trinken. Echinacea und Taigawurzelkapseln dienen ebenfalls dem Aufbau der Abwehrkräfte.

Tipp 10: Vermeidung

Halten Sie die Fenster am Tag geschlossen und lüften Sie nur abends durch eine kurze Stoßlüftung. Bei starkem Pollenflug sollten Sie die Fenster hingegen auch nachts geschlossen halten. Waschen Sie sich, wenn Sie im Freien waren, vor dem Zubettgehen die Haare. Denn Pollen setzen sich gerne in den Haaren fest. Diese würden sie sonst in der Nacht einatmen. Ziehen Sie sich nicht im Schlafzimmer aus und legen Sie Ihre Kleidung auch nicht dort ab. Völlig unbeschwert können Sie sich nach einem starken Regen im Freien bewegen. Denn durch den Regen sind alle Pollen aus der Luft gewaschen worden.

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