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Die besten Methoden gegen Schuppen

Generell muss sich aber niemand Sorgen machen, der unter Schuppen leidet, denn die Ursachen sind meist banal und eine Behandlung schlägt auch zeitnah an. Die Selbstbehandlung ist in jedem Fall sinnvoll, zumeist braucht es keine ärztliche Unterstützung. Sollte sich nach drei Wochen kein Erfolg einstellen, ist der Gang zum Hautarzt unumgänglich. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Schuppen entstehen, wie Sie die Schuppenarten unterscheiden und mit welchen Methoden Sie die Kopfschuppen anschließend in den Griff bekommen.

Schuppen – wieso, weshalb, warum?

Kaum jemand weiß, woher Schuppen stammen und wieso diese eigentlich entstehen. Fakt ist: Wenn es von den Schultern rieselt, dann ist ein Eingreifen notwendig, denn das Problem bessert sich in seltensten Fällen von alleine. Nicht bloß die Ursachen unterscheiden sich, schon die Schuppenarten treten recht unterschiedlich auf. Die trockenen Schuppen sind klein und dicht auf dem Kopf angesiedelt, wodurch sie sich leicht erkennen lassen. Leidet man unter dieser Schuppenart, ist das ein klarer Indikator für trockene Kopfhaut. Die Ursache besteht also darin, dass die Kopfhaut zu wenig Fett produziert und demnach austrocknet. Gerade im Sommer ist dieses Phänomen weit verbreitet. Die fettigen Schuppen sind zumeist wesentlich größer und von öliger Konsistenz. Diese Kopfschuppen entstehen, wenn die Kopfhaut zu viel Fett produziert. Ursächlich dafür ist eine Pilzart, die auf der Kopfhaut lebt. Eigentlich stellt dieser Pilz kein Problem dar, kritisch wird es, wenn die Haut zu viel Talg produziert. Der Pilz breitet sich so nämlich aus und es werden vermehrt Schuppen abgestoßen. Bei beiden Schuppenarten ist es wichtig, die Problematik zu analysieren und dann mit den richtigen Mitteln zuzuschlagen.

Gegen trockene Kopfhaut vorgehen

Sanfte Pflegeprodukte einsetzen

Bei trockener Kopfhaut ist eine milde und sanfte Pflege grundlegend. Idealerweise kommt hierbei Babyshampoo zum Einsatz, dieses enthält sehr sanfte Inhaltsstoffe. Die Kopfhaut wird also weder gereizt, noch würde sich die Schuppenbildung verschlimmern. Mit einem extrem sanften Shampoo können die Haare auch täglich gewaschen werden, ansonsten sollte man davon eher Abstand nehmen. Ein mildes und bestenfalls rückfettendes Shampoo mit einem pH-Wert von 5,5 kann schon nach wenigen Tagen für eine sichtbare und spürbare Linderung sorgen. Die ausgewählten Pflegeprodukte dürfen der Kopfhaut unter keinen Umständen noch mehr Feuchtigkeit entziehen – auf solche Hinweise muss also verstärkt geachtet werden.

Die Kopfhaut mit Fett versorgen

Da der Kopfhaut offensichtlich Feuchtigkeit und Fett fehlen, muss dies von außen zugeführt werden. Das Fett sollte möglichst hochwertig und pflegend sein. Herkömmliches Olivenöl bietet sich hervorragend für dieses Unterfangen an. Ein paar Tropfen in das Haar geben und über Nacht einwirken lassen, schon am nächsten Tag fühlt sich die Kopfhaut nicht mehr so trocken an. Eine Abwandlung hierzu könnte aus Olivenöl und Naturjoghurt bestehen. Diese Kopfpackung darf allerdings nur rund 30 Minuten in den Haaren bleiben.

Hitze unbedingt vermeiden

Schuppengeplagte sollten Hitze auf jeden Fall meiden. Dazu gehört vor allen Dingen der Föhn, denn die heiße Luft schadet dauerhaft. Besser ist es, die Haare mit dem Handtuch zu trocknen und den Rest die Luft erledigen zu lassen. Heißes Wasser sollte man grundlegend verbannen. Ein genereller Verzicht auf Lockenstab, Lockenwickler und Glätteisen versteht sich natürlich von selbst.

Stylingprodukte und Haarfarbe sparsam nutzen

Stylingprodukte sind in den meisten Fällen ein relativ großes Problem. Die aggressiven Sprays, Gels und Schaumprodukte verbleiben auf der Kopfhaut und trocknen sie aus. Das wiederum kann zu einer gereizten Haut führen und die Schuppen nehmen deutlich zu. Chemie ist letztlich ein großer Feind, weshalb auch die chemische Haartönung zum Problem werden könnte. Damit sich die Problematik schnell verbessert, ist auch hiervon Abstand zu nehmen.

Fettige Kopfhaut in den Griff bekommen

Haare öfter waschen

Es klingt beinahe skurril, wer aber unter fettiger Kopfhaut neigt, kann die fettigen Schuppen am ehesten in den Griff bekommen, wenn die Haare öfters gewaschen werden. Der Grund hierfür liegt darin, dass der Pilz mit jedem Tag seine Präsenz ausbaut. Wer seine Haare also täglich wäscht, der entzieht dem Pilz den Nährboden und mindert damit auch die Schuppen schon drastisch.

Pilzmittel zur Linderung der Beschwerden

In der Apotheke gibt es eine Vielzahl spezieller Produkte, die den Pilz eindämmen und die fettigen Schuppen dauerhaft besiegen. Dafür sind die pilzhemmenden Substanzen verantwortlich. Aufgrund der hohen Konzentration sollte das Shampoo nur selten eingesetzt werden, sonst bestände die Gefahr, dass die Kopfhaut zu sehr austrocknet.

Die richtigen Pflegeprodukte

Bei fettiger Kopfhaut ist ein rückfettendes Shampoo kontrainduziert und auch Öl sollte nur sehr sparsam zum Einsatz kommen. Die Pflegeprodukte dürften keinesfalls Silikone oder allgemein zu viel Chemie enthalten. Schonende Pflegeprodukte sind hingegen immer die richtige Wahl. So erfährt die Kopfhaut eine sanfte Pflege, die bei der Bekämpfung der Kopfschuppen behilflich ist. Abgesehen von Shampoo braucht es keine weiteren Pflegeprodukte. Insbesondere die Spülung ist zu umgehen, der Conditioner würde einen Belag auf der Kopfhaut belassen, der das Fett auf dem Kopf einfängt und so hat der Pilz wieder einen schmackhaften Nährboden gefunden.

Wann bloß noch der Hautarzt helfen kann

Grundsätzlich sind Schuppen harmlos und die Probleme an sich lassen sich auch in Eigenregie in den Griff bekommen. Der Hautarzt hilft jedoch, wenn die Beschwerden zu massiv werden und eine Selbstbehandlung erfolglos bleibt. Spätestens nach drei Wochen ist ein Arztbesuch sinnvoll, denn womöglich steckt eine ganz andere Ursache hinter dem Schuppenbefall. Es gibt einige Krankheiten, die Kopfschuppen hervorrufen und entsprechend behandelt werden müssen. Statistisch gesehen sind solche Erkrankungen zwar eher selten die Ursache, im Zweifelsfall gilt es, einen Experten mit ins Boot zu holen. Artikelbild: © NotarYES / Shutterstock

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