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Geheimratsecken - Was tun bei Haarausfall?

Welche Ursachen gibt es für Geheimratsecken und schütteres Haar?

Haarausfall und die dadurch resultierenden Geheimratsecken sind ein erblich bedingtes Problem. Es kann unter Umständen sogar im Jugendalter vorkommen, dass junge Männer, deren Väter schütteres Haar haben, auch bei sich bereits erste Anzeichen ähnlicher Haarprobleme feststellen. Wissenschaftler haben die Ursache für Haarausfall mittlerweile – zumindest teilweise – herausgefunden. Schuld daran ist das Hormon DHT, welches durch das Testosteron gebildet wird und auf das die Haarfolikel leider sehr schlecht reagieren. Denn das Hormon sorgt dafür, dass diese mit der Zeit kleiner werden und auch die Wachstumsphase wird immer kürzer. Dies tritt vor allem im Bereich der Schläfen und der Stirn auf. Andere Regionen des Kopfes werden eigenartigerweise deutlich besser durchblutet, so beispielsweise am Hinterkopf oder hinter den Ohren. Doch auch Stress kann dazu führen, dass Ihnen die Haare langsam aber sicher ausgehen. Vor allem anhaltender Stress führt nämlich dazu, dass viele Muskeln am Körper verspannt sind – auch die der Kopfhaut. Da die Blutgefäße enorm zusammengepresst werden, werden die Haarwurzeln schließlich nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt.

Welche Mittel gibt es?

Das erste, das Sie tun sollten, wenn Sie etwas gegen Haarausfall unternehmen möchten, sollte der Gang zu einem Hautarzt sein, bevor Sie zu einem der unzähligen Präparate aus Drogerie oder Apotheke greifen. Denn ein Dermatologe ist in der Lage, eine genaue Diagnose zu stellen und daraufhin eine entsprechende Tinktur zu verschreiben. Auch ist er in der Lage, eventuelle Hautkrankheiten oder andere Störungen im Körper zu finden, die verantwortlich für den Haarausfall sind.

Hausmittel aus Großmutters Zeiten

Nun haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, sich auf Hausmittel zu berufen, die bei Haarausfall helfen sollen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kieselerde. Auch Bierhefe soll eine Verbesserung oder zumindest eine Linderung herbeiführen. Es gibt aber auch noch weitere Hausmittel, die Sie durchaus einmal ausprobieren können. Rizinusöl beispielsweise sorgt zahlreichen Berichten nach für eine deutlich bessere Durchblutung der Kopfhaut, wodurch auch die Haarwurzeln wieder gestärkt werden. Auch der Extrakt der Aloe Vera-Pflanze sowie des Ingwer sollen die Durchblutung steigern. Für kräftige Haarwurzeln sorgt hingegen eine Mixtur aus Honig, Olivenöl und Zimt. Im Handel gibt es überdies auch zahlreiche Kosmetikprodukte wie etwa Shampoos, Haarkuren oder Spülungen, zu deren Inhaltsstoffen beispielsweise diverse Vitamine, Aminosäuren, Panthenol, Biotin und Salicylsäure zählen. Wenn nun aber bereits eine fortschreitende Bildung von Geheimratsecken ersichtlich ist oder insgesamt bereits einige Haare ausgegangen sind, versprechen diese Mittel allerdings keine allzu großen Chancen auf Erfolg. Doch müssen Sie deshalb dennoch nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Denn es gibt auch noch einige Medikamente, die zumindest bei einer androgenetischen Haarproblematik helfen sollen.

Medikamente gegen erblich bedingten Haarausfall

Der Wirkstoff Finasterid ist beispielsweise dafür bekannt, das Hormon DHT zu hemmen. Dies sorgt dafür, dass der Haarausfall insgesamt zumindest gebremst wird. Auch der Wirkstoff Minoxidil wir gegen erblich bedingten Haarausfall eingesetzt. Ursprünglich wurde dieses Derivat zwar als Blutdrucksenker entwickelt. Doch schon bald konnte ein verstärktes Haarwachstum festgestellt werden, weshalb Minoxidil heute als 2-prozentige Lösung für Frauen beziehungsweise 5-prozentige Lösung für Männer vertrieben wird.

Wenn kein Mittel mehr hilft

Wenn Ihre Geheimratsecken oder die Glatze schon zu sehr vorangeschritten sind und kein Hausmittel oder Medikament helfen möchte, haben Sie natürlich auch noch andere Möglichkeiten, dem wirkungsvoll entgegenwirken zu können. So könnten Sie sich zum Beispiel einmal Gedanken über eine Haartransplantation machen. Hierfür werden, meist vom Hinterkopf, gesunde Haarwurzeln in Streifen oder Inseln entnommen und an den kahlen Stellen eingepflanzt, was aber je nach Größe entsprechend zeitaufwendig und auch teuer sein kann.

Andere Möglichkeiten

Als letzte Alternative gibt es aber auch noch das Haarteil. Ein Toupet ist allerdings nur bei großflächigem Haarausfall geeignet, da ansonsten nicht genug Fläche zum Verkleben der Trägerfolie vorhanden ist. Auch können die Haarteile am Ansatz häufig nur schlecht „versteckt“ werden. Eine weitere Alternative ist eine Haarverdichtung. Hierbei wird Fremdhaar Strähne für Strähne mit dem eigenen Haar verbunden, etwa durch verknoten oder verschmelzen am Haaransatz. Diese Prozedur ist jedoch nicht von großer Dauer, da die eigenen Haare stetig nachwachsen. Deshalb muss dies alle paar Wochen wiederholt werden.

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