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Haare färben in der Schwangerschaft

Irgendwann kommt dann auch mal der Wunsch, Kinder zu bekommen und auch während der Schwangerschaft werden weiterhin die Haare gefärbt, wenn es wieder mal Zeit dafür ist. Doch darf man eigentlich wirklich während der Schwangerschaft seine Haare färben? Schließlich hört man häufig, dass dies gar nicht gesund für das Baby sei. In dem nachfolgenden Ratgeber möchten wir dieses Thema deshalb ein wenig näher beleuchten.

Wenn Frauen unter Haarproblemen leiden

Hin und wieder kommt es bei Frauen während der Schwangerschaft, dass sie Probleme mit ihren Haaren haben. Während ein Großteil der Frauen eher deutlich kräftigere und glänzendere Haare bekommen, ja sogar der Haarwuchs offensichtlich dichter wird, fühlt sich das Haar bei einigen Frauen aufgrund der hormonellen Veränderung einfach nur noch schlapp an und verliert jeglichen Glanz. Mit einer selbstgemachten Haarkur aus Eigelb und etwas Olivenöl, die in den Haarlängen verteilt und für 20 Minuten einwirken sollte, kann man den Haaren durchaus etwas Gutes tun. Doch wie verhält es sich eigentlich mit dem Haare färben?

Chemie im Haarfärbemittel schädlich oder vollkommen unbedenklich?

Nun ist es so, dass eigentlich niemand so wirklich weiß, ob das Haare färben in der Schwangerschaft nun wirklich schädlich für das Ungeborene sein kann, oder ob es sich hierbei lediglich um falsche Panikmache handelt. Immerhin gibt es viele Ärzte, die in den Haarfärbemitteln keine ausgehende Gefahr erkennen können. Dies bekräftigt durchaus auch das Mutterschutzgesetz, das auch schwangere Friseurinnen betrifft. Denn dieses wurde in puncto Gesundheitsgefährdung durch Färbemittel aber auch durch Dauerwellenmittel nach eingehenden Überprüfungen entsprechend aufgesetzt. Dem entgegen stehen aber auch Untersuchungen von Forschern aus Heidelberg. Diese haben sowohl in der Muttermilch als auch im Fettgewebe einiger Säuglinge diverse Chemikalien nachweisen können, die auch in Colorationen verwendet werden. Bislang gibt es in Bezug auf das Haare färben während der Schwangerschaft noch keine exakten wissenschaftlichen Ergebnisse. Dennoch wird im Allgemeinen empfohlen, während der Schwangerschaft auf chemische Haarfärbemittel zu verzichten, da leider die Mehrheit der Haarfärbemittel und auch die meisten Tönungen als bedenklich deklarierte Inhaltsstoffe enthalten, welche über die Kopfhaut in den Körper aufgenommen werden können. Über die Blutbahnen gelangen diese Stoffe schließlich in den gesamten Körper und in Folge dessen auch in den Körper des ungeborenen Kindes.

Haare färben in der Schwangerschaft: aber bitte ohne Risiken

Frauen, die sich während der Schwangerschaft ihre Haare färben möchten, müssen nicht zwangsläufig auf chemische Colorationen zurückgreifen. Die Natur hält viele verschiedene Möglichkeiten bereit, die ebenfalls eine Coloration versprechen, ohne dass man dabei ein unnötiges Risiko eingehen muss. So gibt es zum Beispiel spezielle Shampoos, welche einen natürlichen Farbstoff enthalten, bei dem es sich etwa um Kamille, um Walnuss oder auch um Henna handeln kann. Wer seinem Haar einen natürlichen Glanz verleihen möchte, der kann diese mit einem selbst angesetzten Sud aus natürlichen Mitteln spülen. Für blondes Haar eignet sich Zitronensaft mit Kamillenblüten. Bei brünettem Haar hingegen sind grüne Walnussschalen ein hilfreiches Mittel, um natürliche Haarreflexe zu erzielen. Wer seinem Haar hingegen einen leichten Rotstich verpassen möchte, der kann auch zu Rote Beete greifen. Alternativ zu Colorationen gibt es im Handel auch spezielle Farbschäume. Mit diesen erhält das Haar nicht nur mehr Volumen und Glanz, sondern wird zudem noch im gewünschten Farbton gefärbt. Wer nun überhaupt kein Risiko eingehen möchte, der hat natürlich auch noch die Möglichkeit, einzelne in der Wunschfarbe Strähnchen aus Echthaar in sein eigenes Haar einsetzen zu lassen. Muss hingegen lediglich eine bestehende Coloration wieder aufgefrischt werden, da sich bereits am Ansatz wieder die Originalfarbe zeigt, kann man sich auch mit einer farblich abgestimmten Wimperntusche behelfen, die in den Ansatz der Haare eingearbeitet wird.

Artikelbild: © Kzenon / Shutterstock

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