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Häufige Fehler bei der Haarpflege

Das Haar – ein Buch mit sieben Siegeln

Wie bereits erwähnt der Handel bietet ganze Regale mit Produkten zur Haarpflege an und viele davon sind geeignet, für fettiges, splissiges oder trockenes Haar. Doch warum müssen die Haare überhaupt gepflegt werden? Das Haar ist nichts anderes als ein Hornfaden und besteht aus einem Gemisch von Keratin, Wasser, Fett und Schwefel. Auf dem Kopf befinden sich von diesen Hornfäden rund 100.000 bis 150.000 und jedes einzelne Haar wächst pro Tag circa 0,2 bis 0,5 Millimeter. Für dieses rasante Wachstum ist die Haarwurzel verantwortlich. Ein europäisches Haar ist circa 0.006 Millimeter dick und verfügt über drei Schichten: Haarmark, Haarrinde und Schuppenschicht. Eben Letztere ist verantwortlich für den Glanz der Haare und genau diese Schicht ist es, die durch die Haarpflegeprodukte angegriffen wird. Durchschnittlich fallen pro Tag zwischen 50 und 100 Haare aus, wobei die Lebensdauer im Durchschnitt zwei bis sechs Jahre beträgt. Dann fällt das Haar aus und ein neues folgt.

Die Haarpflege sollte stets abgestimmt sein

Die besten und teuersten Produkte bringen nichts, wenn sie nicht passend sind auf den Haartyp. Das bedeutet, dass es nicht nur darauf ankommt, wie hochwertig die Zusätze sind, sondern welche Inhaltsstoffe das Haarpflegeprodukt enthält. Für trockenes Haar eignet sich ein Aloe vera Produkt und für fettiges bzw. fettige Kopfhaut, Produkte mit Kräuterzusätzen, wie beispielsweise, Salbei, Rosmarin oder Brennnessel. Doch auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der richtigen Haarpflege, sowie ein gesunder Lebenswandel. Wenn diese beiden Punkte stimmig sind, dann kann das Haar gesund sein und glänzen vor Gesundheit.

Fehler der täglichen Haarpflege

Besonders bei der täglichen Haarpflege passieren die häufigsten Fehler und das beginnt mit dem bürsten/kämmen der Haare. In den meisten fällen wird die Bürste oder der Kamm direkt an der Kopfhaut angesetzt und dann bis zu den Spitzen gezogen. Die kleinen Knoten, die sich im Haar befinden, werden somit nach unten geschoben, was zur Folge hat, dass diese schwer auskämmbar sind. Es ist wesentlich besser, sich von unten nach oben vorzuarbeiten, das heißt, man sollte an den Spitzen beginnen. Nach dem Waschen werden die Haare entweder geföhnt oder luftgetrocknet. Allerdings sollte das Haar dann nicht zusammengebunden werden, denn durch das Trocknen vergrößert sich das Volumen der Haare. Wenn es dann mit einem Haargummi zusammengebunden ist, dann kann es schneller brüchig werden bzw. brechen. Es ist ratsamer, nur trockene haare mit Spangen, Haargummis oder Klammern zusammenzubinden. Wenn feuchte Schultern vermieden werden sollen, ist es besser, ein Handtuch umzulegen. Selbst föhnen ist nicht einfach und ist entscheidend für eine gute Haarpflege. Oftmals besteht der Irrglaube, dass eine kurze Föhnzeit das Haar schont und das ist der Grund, warum viele die Haare vortrocknen. Doch eben das ist falsch, denn die Feuchtigkeit im Haar ist ein natürlicher Schutz gegen die Föhnhitze. Daher gilt: Je feiner das Haar, desto feuchter sollte es beim Föhnen sein. Dabei ist auch wichtig, dass die Haare niemals mit der höchsten Föhnstufe getrocknet werden. Ist das Haar trocken, den Föhn ausschalten, denn ab dem Zeitpunkt wird die Struktur der Haare durch die Föhnhitze beschädigt. Ein weiterer Fehler, der oftmals gemacht wird, passiert gleich nach dem Haarewaschen. Hier sollte das grobe trocken rubbeln vermieden werden. Besser ist es die nassen Haare vorsichtig auszudrücken mit einem Handtuch. Allerdings können die nassen/feuchten Haare auch unter Druck schnell brechen. Daher empfehlen Experten, die Haare einfach nur trocken zu tupfen, bevor es an das Föhnen geht.

Was kann ansonsten noch falsch gemacht werden?

Die Experten sind sich uneinig im Bezug auf Shampoos mit Silikonen. Es hieß eine lange Zeit, dass die enthaltenen Silikone in den Pflegeprodukten das Haar verkleben und die pflegenden Substanzen nicht in das Haar eindringen können. Doch das ist nicht richtig. Diese Pflegeprodukte können durchaus in der Pflege Verwendung finden, sofern sie nicht zu viel Silikon enthalten. Des Weiteren hieß es lange Zeit, trockene Haare sollten nur selten gewaschen werden, da die Struktur der Haare leide durch den häufigen Wasserkontakt. Doch heute wird von den Experten der Rat ausgesprochen, die Haare alle zwei Tage zu waschen. Dieser Intervall bewahrt den Schutzmantel der Kopfhaut optimal, wobei die Hygiene und Pflege nicht zurückbleibt. Das Haaröl – ist es hilfreich oder nicht? Haaröl soll dem Haar eine extra Pflege bieten, doch auch hier gilt: Die Menge ist entscheidend. Wird zu viel Haaröl verwendet, dann kann sich die Schuppenschicht der Haare verschließen, was zur Folge hat, dass das Haar nicht mehr atmen kann und dann eventuell schmierig wird. Damit das vermieden wird, sollte das Öl nur in die Spitzen massiert werden und die Längen sowie die Kopfhaut sind tabu. Eine Kur mit Arganöl beispielsweise kann im vierwöchentlichen Intervall durchgeführt werden. Anschließend sollte das Haar dann einer gründlichen Wäsche unterzogen werden, da der Ölfilm recht hartnäckig ist.

Artikelbild: © Alex Oakenman / Shutterstock

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