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Kleiner Shampoo-Ratgeber

Wie finde ich das richtige Shampoo?

In vielen Familien wird ein Shampoo für alle Familienmitglieder verwendet – ohne darauf zu achten, welche Bedürfnisse die Haare eigentlich haben. Zudem greifen viele Menschen aus Unsicherheit zu einem Shampoo für normales Haar, im Glauben damit nichts falsch zu machen. Wer sich jedoch an schönem und gesundem Haar erfreuen möchte, der sollte in jedem Fall zu einem Shampoo greifen, das dem eigenen Haartyp gerecht wird. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, vor dem Kauf den Haartyp zu bestimmen.

Folgende Haartypen gibt es:

Feines Haar

Feine Haare wirken dünn und kraftlos. Trotz Frisieren halten die Haare nur kurze Zeit und hängen sich schnell wieder aus. Haarklammern oder -spangen rutschen schnell wieder heraus.

Fettiges Haar

Fettige Haare entstehen in der Regel durch eine übermäßige Talgproduktion der Kopfhaut. Dadurch fettet das Haar nach der Haarwäsche schnell nach, wirkt strähnig und liegt am Kopf an.

Trockenes Haar

Trockene Haare erscheinen strohig, glanzlos und spröde. Verursacht wird das trockene Haar entweder durch eine mangelnde Talgproduktion oder die Verwendung von falschen Pflegemitteln. Dadurch, dass die Haare sehr spröde und trocken sind, brechen sie leicht ab und es kann zu Haarspliss kommen.

Schuppiges Haar

Hinter schuppigem Haare verbirgt sich meist eine trockene Kopfhaut, wodurch sich vermehrt trockene Hautschuppen ablösen, die dann vor allem auf dunkler Kleidung sichtbar werden. Tipp: Um Haar und Kopfhaut bestmöglich zu pflegen, sollte das Shampoo auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden:

Das ideale Shampoo für feines Haar

Feine Haare sind von Natur aus dünn und sollten deshalb nicht zusätzlich mit Pflegestoffen beschwert werden. Ideal hingegen sind Shampoos, welche die Haarstruktur kräftigen und mit natürlichen Filmbildnern stärken. Dazu gehören Produkte mit Weizen- oder Seidenprotein, Biotin oder Carnitin. Zwar bietet auch ein Shampoo mit Silikon diesen Effekt, doch sollte man wenn möglich zur natürlichen Variante greifen. Das Body Full Shampoo von Redken setzt auf Kohlehydrate, durch die jede einzelne Haarsträhne gestärkt wird und kräftigt mit Proteinen das Haar von innen.

Das ideale Shampoo für fettiges Haar

Durch die übermäßige Talgproduktion fettet das Haar schnell nach. Das Shampoo sollte daher nicht nur Kopfhaut und Haar reinigen, sondern zusätzlich auch die Talgproduktion reduzieren. Hierbei können natürliche Inhaltsstoffe wie Teebaumöl, Brennnessel und Zinnkraut von Vorteil sein. Eine intensive Reinigung bietet zum Beispiel das Shampoo Two von Paul Mitchell mit Zitronenextrakt, Kamille und Rosmarin. Unterstützend sollte das Haar wenn möglich täglich gewaschen werden.

Das ideale Shampoo für trockenes Haar

Ein Shampoo für trockenes Haar sollte gleich zwei Punkte erfüllen: Zum einen sollte das Shampoo Haar und Kopfhaut sanft reinigen, zum anderen sollte das Produkt wertvolle Pflegestoffe, wie Panthenol, Keratin oder Lecithin, enthalten. Viele Shampoos für trockene Haare enthalten zudem Silikone, um die aufgeraute Haarstruktur zu glätten und dem Haar Glanz zu verleihen. Eine sanfte Reinigung bietet zum Beispiel das Moisture Repair Shampoo von Moroccanoil.

Das ideale Shampoo für schuppiges Haar

Schuppige Haare können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Unabhängig davon ist es wichtig, dass ein Shampoo die Kopfhaut reinigt und mit rückfettenden Pflegestoffen versorgt. Je nach Stärke der Schuppenbildung bieten sich milde Shampoos mit Aloe Vera, Weizenkeimöl oder auch Urea an. Auch Babyshampoo eignet sich für die Pflege von schuppigem Haar. Das Wella SP System Professional Clear Scalp Shampeeling hingegen vereint Shampoo und Peeling in einem Produkt. Das Shampeeling befreit die Kopfhaut von Schuppen und verhindert durch einen speziellen Wirkstoffkomplex die Neubildung.

Wieso Shampoo ohne Silikone verwenden?

In den letzten Jahren sind Shampoos mit Silikonen verstärkt in die Kritik geraten. Betrachtet man jedoch die Inhaltsstoffe der verschiedenen Produkte, stellt man schnell fest, dass ungefähr die Hälfte davon Silikone beinhalten. Vor allem Shampoo für trockenes und strapaziertes Haar enthält häufig Silikon. Die synthetischen Polymere – auch Filmbildner genannt – umhüllen das Haar und glätten auf diese Weise die aufgeraute Haarstruktur. Zusätzlich verleihen sie dem Haar einen gesunden Glanz. Auf den ersten Blick sprechen diese Eigenschaften durchaus für Shampoos mit Silikonen. Warum sollte man also ein Shampoo ohne Silikone wählen? Grundsätzlich sind Filmbildner nicht schlecht für das Haar. Silikone versiegeln die Haare jedoch sprichwörtlich und lassen keine Pflegestoffe mehr an das Haar. Hinzu kommt, dass bei jeder Haarwäsche eine neue Schicht Silikon aufgetragen wird. Vor allem feines Haar wird durch Silikone beschwert. Aber auch für trockenes Haar sind Shampoos mit Silikonen problematisch, da die benötigten Pflegestoffe nicht mehr ausreichend aufgenommen werden können.

Wie erkenne ich Silikone im Shampoo?

Zwar werben immer mehr Hersteller mit silikonfreien Produkten, doch verrät erst der Blick auf die Inhaltsstoffe, ob ein Shampoo ohne Silikone ist. Für Laien sind die Silikone jedoch kaum von anderen Inhaltsstoffen zu unterscheiden, da diese nicht als solche aufgeführt sind. Silikone kann man durch die Endungen „-cone“ oder auch „-xane“ erkennen.

Artikelbild: © CandyBox Images / Shutterstock

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