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Pflegetipps: So bleibt Ihre Kopfhaut gesund

Wie entstehen Schuppen eigentlich – und warum?

Schuppen an sich dürften wohl den meisten Menschen ein Begriff sein, doch die wenigsten wissen, dass es zwei verschiedene Arten von Schuppen gibt. Die trockenen Schuppen sind relativ klein und enorm weit auf dem Kopf verbreitet. Sie deuten auf eine viel zu trockene Haut hin, weshalb die Kopfhaut die Zellen schneller abstößt. Insbesondere im Sommer ist die trockene Kopfhaut sehr stark verbreitet, denn die Hitze schadet durchaus. Mitunter stellt auch Heizungsluft ein Problem dar, wodurch Schuppen schneller entstehen. Abgesehen von der trockenen Haut, kann die Kopfhaut auch zu fettig sein und daraus resultierend Schuppen produzieren. Diese Schuppen sind wesentlich größer und ölig. Die Ursache ist einem Pilz mit Namen „Malassezia“ zuzuschreiben, der im Regelfall immer auf dem Kopf vorkommt. Er verursacht allerdings keine Beschwerden. Produziert die Haut zu viel Talg, dann vermehrt sich der Pilz rasant und strapaziert die Kopfhaut. Die Folge ist eine vermehrte Abstoßung von Hautzellen, die in Form von Schuppen auftreten. Damit die richtige Pflege gewählt werden kann, ist es also relevant herauszufinden, ob es sich um trockene oder fettige Schuppen handelt.

Sind Schuppen generell schlimm?

Wer Schuppen hat, macht sich Sorgen, ob dies ein grundlegendes Hygieneproblem ist. Doch das ist natürlich nicht so. Wirklich jeder Mensch hat Schuppen, allerdings sind sie nicht sichtbar. Der Körper besteht aus Hautzellen, die ständig erneuert werden. Auch auf dem Kopf bilden sich neue Zellen, während die alten einfach abgestoßen werden. Schuppen sind erst dann von Relevanz, wenn sie sich sichtbar auf den Schultern absetzen. Dies ist der Fall, wenn überdurchschnittlich viele Hautzellen abgestoßen werden. Hierbei lauert auch die eigentliche Problematik. Das Ziel ist es also, die Kopfhaut insofern zu beruhigen, dass die überdurchschnittliche Erneuerung der Hautzellen wieder gedrosselt wird. Dann sind auch die Schuppen kein sichtbares Übel mehr, für das man sich schämen müsste.

Sanfte Pflege garantiert gesunde Kopfhaut

Beim ersten Anzeichen von Schuppen greifen die meisten Menschen instinktiv auf aggressive Shampoos und Pflegeprodukte zurück. Doch genau das ist auch der größte Fehler. Die Kopfhaut ist schon enorm gestresst, gereizt und entsprechend anfällig. Würden nun sehr aggressive Pflegemittel zum Einsatz kommen, wäre es möglich, dass sich die Situation weiter verschlimmert. Es ist sehr viel sinnvoller, auf extrem milde und sanfte Pflegeprodukte zu setzen. Damit wird das Gleichgewicht der Haut wieder hergestellt und die gereizte Haut kann sich entspannen. In den meisten Fällen ist eine mehrtägige Anwendung solcher natürlichen Mittel bereits ausreichend, damit die Dichte der Schuppen spürbar abnimmt. Wenige Wochen später sollte die Schuppenproblematik komplett verschwunden sein.

Die richtige Pflege für fettige Kopfhaut

Die fettige Kopfhaut ist auf Pflege und Beruhigung angewiesen. Gerade deshalb bieten sich Pflegeshampoos mit Extrakten von Salbei oder Rosmarin an. Diese Pflanzenstoffe können die Beschwerden lindern und auch den Juckreiz mildern. Abgesehen davon sind Walnussextrakte bestens geeignet, damit nicht nach wenigen Wochen schon wieder neue Schuppen auftreten. Aber auch Shampoos mit Kornblumenextrakten sind bei einer zu fettigen Kopfhaut durchaus angebracht. Je höher die Luftfeuchtigkeit, umso schlimmer ist die Schuppen-Situation meistens, was daran liegt, dass sich der Pilz noch schneller ausbreitet. Auf keinen Fall sollten im Sommer daher Mützen oder andere Kopfbedeckungen getragen werden, die dafür sorgen würden, dass nicht ausreichend Luft an die Kopfhaut gelangt.

Pflege für trockene und juckende Kopfhaut

Bei einer zu trockenen Kopfhaut ist es unwahrscheinlich wichtig, dass die Pflegeprodukte einen neutralen pH-Wert aufweisen. Alles andere wäre zu aggressiv und würde entsprechend für weitere Reizungen sorgen. Sehr empfehlenswert sind Pflegeprodukte mit Thymian, Weidenrindenextrakt oder auch Teebaumöl. Diese natürlichen Inhaltsstoffe können die trockenen Schuppen lösen und damit den Juckreiz eindämmen. Mandelöl ist nicht ausschließlich sanft, sondern auch bekannt für eine extrem feuchtigkeitsspendende Wirkung. Es gibt nicht nur Pflegeprodukte mit diesem Öl, eventuell ist auch eine alleinige Anwendung des Pflegeöls sinnvoll. Schutz spielt bei der trockenen Kopfhaut auch eine übergeordnete Rolle. Sowohl Sonneneinstrahlung als auch Hitze sollte vermieden werden. Außerdem ist es recht ratsam, wenn sämtliche Styling-Geräte, die mit Wärme arbeiten, für eine Weile eine Pause einlegen. Ähnlich sieht es auch mit diversen Styling-Produkten wie Haarspray, Haarschaum und Gel aus. Diese Produkte dürfen gerne für eine ganze Weile im Schrank bleiben, damit sich die Kopfhaut erholen kann.

Artikelbild: © CandyBox Images / Shutterstock

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