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Pony selber schneiden: So einfach geht's

Das Problem: Der Pony wächst schnell wieder nach

Kein Wunder, dass diese Vorteile immer mehr Frauen dazu bewegen, ihrem Friseur lächelnd zu verkünden: „Schneiden Sie mir einen Pony!“ Eine solche Entscheidung erfreut viele Friseure, denn insgeheim wissen sie, dass die Dame schon bald wieder in den Friseursalon kommen wird, weil der Pony schon wieder zu lang ist. Der Grund: Haare wachsen etwa einen Zentimeter im Monat, weshalb insbesondere ein gerader Pony sehr schnell störend in den Augen hängt. Doch auch ein schräger Pony muss regelmäßig nachgeschnitten werden, damit er weiterhin gut gestylt werden kann. Wer sich die Zeit und die Kosten für den häufigen Friseurbesuch sparen möchte, kann aber auch ganz einfach selbst zur Schere greifen und den Pony nachschneiden. Wir verraten, wie es geht!

Was für den Haarschnitt benötigt wird

Die Verlockung ist groß, aber wir raten dringend davon ab, einfach eine herkömmliche Küchenschere oder gar eine Papierschere für den Haarschnitt zu verwenden. Ist die Schere nämlich zu stumpf, werden die Spitzen geschädigt und es entsteht Spliss. Doch nicht nur das: Sie schiebt die Haare eher vor sich her, als sie abzuschneiden, sodass im schlimmsten Fall ein schiefer und krummer Pony entsteht! Für den Ponyschnitt benötigt man daher:

  • Haarschneideschere (für etwa 20 Euro im Fachhandel erhältlich)
  • Eventuell Modellierschere
  • Stielkamm zum Abteilen der Haarpartien
  • Haarklammern
  • Sprühflasche zum Befeuchten der Haare
  • Spiegel

Bei den Scheren sollte man wirklich nicht sparen, sondern auf hochwertige Qualität achten.

Tipps für den Do-it-yourself-Pony

Bevor man mit dem Stutzen der Haare beginnt, sollte man noch die folgenden Tipps berücksichtigen:

Tipp 1: Der perfekte Zeitpunkt für den Ponyschnitt

Der richtige Zeitpunkt, um den Pony zu kürzen, ist am Tag der Haarwäsche. Im Idealfall wäscht man daher morgens die Haare und schneidet abends den Pony, damit das Haar natürlich fällt und ein schöner Haarschnitt entsteht.

Tipp 2: Haare nass schneiden? Besser nicht!

Den Pony im nassen Zustand zu schneiden ist eher nicht empfehlenswert. Wenn die Haare trocknen, ziehen sie sich wieder ein wenig zusammen, sodass der Pony dann kürzer ist, als es eigentlich geplant war. Das gilt besonders für Haare mit Naturlocken oder Naturwellen. Daher sollte der trockene Pony nur ein wenig angefeuchtet werden, um die perfekte Länge zu erzielen.

Tipp 3: Die Ideallänge finden

Natürlich wachsen Haare recht schnell wieder nach, trotzdem ärgert man sich, wenn der Pony zu kurz geraten ist. Aus diesem Grund sollte man zunächst lieber nur wenige Millimeter schneiden. Am besten orientiert man sich am unteren Rand der Augenbrauen.

Tipp 4: Lieber häufiger schneiden

Insbesondere der gerade Pony wächst schnell aus der Form. Daher ist es empfehlenswert, lieber alle paar Tage die Länge zu korrigieren, statt mehrere Wochen zu warten. Das hat den Vorteil, dass man nicht zu viel abschneiden muss. So wird die Gefahr für Schnittfehler minimiert.

Tipp 5: Der Grundschnitt sollte vom Profi erfolgen

Hat man noch gar keinen Pony, sondern trägt bisher alle Haare auf einer Länge, sollte der erste Schnitt beim Profi erfolgen. Er weiß am besten, welcher Pony zu welchem Gesicht passt und bringt die optimale Grundform in die Frisur. Auch wenn der Pony schon sehr stark gewachsen und keine richtige Form mehr erkennbar ist, ist ein Friseurbesuch die bessere Wahl.

Einen geraden Pony nachschneiden

Wer einen geraden Pony hat, sollte beim Nachschneiden keinerlei Probleme haben. Man muss darauf achten, dass das Haar gekämmt ist, aber nicht zu platt an der Stirn anliegt. Daher sollte der Pony nach dem Anfeuchten mit der Sprühflasche gut gekämmt und dann mit den Fingern ein wenig gelockert werden. Die Seitenpartien steckt man mit Klammern fest. Anschließend geht man einfach nach der folgenden Anleitung vor:

  1. Strähne für Strähne locker zwischen den Zeigefinger und Mittelfinger klemmen und leicht von der Stirn weghalten, damit nicht versehentlich die Wimpern gestutzt werden.
  2. Nun im leichten Winkel von unten den Pony einige Millimeter kürzen.

Am besten beginnt man dabei zunächst in der Mitte und arbeitet sich bis zur rechten Seite vor. Anschließend setzt man wieder in der Mitte des Gesichts an und schneidet Strähne für Strähne bis zur linken Gesichtshälfte. Nachdem der Pony getrocknet ist, kann überprüft werden, ob alles so sitzt wie es soll. Gegebenenfalls müssen noch kleine Fehler ausgebessert werden. Das Ergebnis wird natürlicher, wenn man mit einer Modellierschere vorsichtig von unten in die Spitzen hineinschneidet. Dafür müssen die Haare vollständig getrocknet sein!

Einen schrägen Pony nachschneiden

Schwieriger ist es, wenn ein schräger Pony nachgeschnitten werden soll. Dabei geht man wie folgt vor:

  1. Einen akkuraten Seitenscheitel auf der bevorzugten Kopfseite ziehen.
  2. Die Haare mit der Sprühflasche gut anfeuchten.
  3. Den Pony nach vorne über die Stirn kämmen.
  4. Je nach gewünschter Ponybreite einen dünnen oder dicken Halbkreis abteilen, der parallel zum Stirnansatz verläuft. Der Halbkreis sollte vom rechten zum linken Ohr so symmetrisch wie möglich sein.
  5. Die Haare, die nicht geschnitten werden sollen, mit einem Haargummi nach hinten binden und mit Haarklammern befestigen.
  6. Die Schere zunächst an der kürzesten Stelle des Ponys ansetzen und einen kleinen Schnitt machen. Ebenso an der längsten Stelle des schrägen Ponys vorgehen. So entstehen zwei Orientierungspunkte, die beim Nachschneiden helfen.
  7. Nun langsam eine möglichst gerade Linie von der kürzesten zur längsten Schnittstelle schneiden.
  8. Den Pony durchschütteln und überprüfen, ob die Haare wie gewünscht fallen.
  9. Gegebenenfalls Fehlschnitte vorsichtig korrigieren.

Die Frisur kann mit ein paar Fransen aufgelockert werden, indem man mit einer Modellierschere in senkrechter Richtung einige Millimeter in die Strähnen schneidet. Wichtig: Während des Schneidens muss auf eine gerade Körperhaltung geachtet werden, sonst wird der Schnitt schief! Am besten schneidet man die Haare daher im Sitzen vor dem Spiegel.

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