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Zum Haare raufen – der Haarbürsten Ratgeber

In der Regel geht man davon aus, dass es doch sicherlich keine bedeutende Rolle spielen wird, welche Haarbürste man nun verwendet, denn Bürste ist doch schließlich Bürste. Doch gibt es bei den vielen verschiedenen Haarbürsten durchaus enorme Unterschiede, die es zu beachten gilt. Wer diese nicht kennt, wird sich schnell wundern. Denn die Verwendung der richtigen Haarbürste ist nicht mal eben einfach so abgetan, sie ist vielmehr beinahe schon eine eigene Wissenschaft für sich. Schließlich wurde jede Haarbürste für einen bestimmten Zweck entwickelt. Welche dies sind, möchten wir nachfolgend erklären.

Welche Haarbürste darf es sein?

Der Handel hält eine große Zahl an verschiedenen Haarbürsten zur Verfügung. Dabei nicht den Überblick zu verlieren, ist schon eine wahre Kunst. Allerdings ist die Verwendung der richtigen Haarbürste durchaus wichtig. Denn so gut, wie die richtige Haarbürste die Haare pflegt, so kann ihnen die falsche Haarbüste Schaden zufügen. Haarbürsten werden aber nicht nur zum Pflegen der Haare verwendet, sie haben auch einen anderen Hintergrund, nämlich die Haare zu stylen und in Form zu bringen. Eine einzige Bürste ist deshalb in der Regel nicht ausreichend.

Eine borstige Angelegenheit

In erster Linie ist beim Kauf einer Haarbürste zu beachten, welche Borsten diese hat. Die erste Wahl sollte stets auf Naturborsten fallen, da die Haare durch diese während dem Bürsten auch gleich pflegen. In der Regel handelt es sich bei den Naturborsten um Schweineborsten, deshalb werden Veganer sicherlich einen Bogen um solche Varianten machen wollen. Es gilt zu beachten, dass die Haare durch Naturborsten einen schönen Glanz erhalten, was vor allem dadurch kommt, dass der Talg, der in den Talgdrüsen der Haarwurzel produziert wird, durch die Borsten vom Haaransatz bis zu den Haarspitzen verteilt wird. Durch dieses natürliche Fetten der Haare können sich diese nicht mehr statisch aufladen. Viele Bürsten verfügen über künstliche Borsten aus Nylon. Diese sind optimal geeignet, um verstrubbelte und verknotete Haare wieder zu entwirren. Besonders gut gelingt dies, wenn die Borsten über zusätzliche Noppen verfügen. Bei Nylonbürsten muss man allerdings unbedingt darauf achten, dass die Borsten, oder besser Stifte, keine Kanten aufweisen. Denn diese können die Haare unnötig schädigen, indem sie die Oberfläche der Haare aufrauen.

Reine Formsache

Nicht nur in puncto Borsten, auch in Bezug auf die Form gibt es bei den Haarbürsten enorm große Unterschiede. Grundlegend gibt es folgende Bürstenformen:

  • Kleine Rundbürste
  • Große Rundhaarbürste
  • Paddelbürste
  • Detangler-Bürste
  • Skelettbürste

Kleine Rundbürste

Viele Frauen denken, eine kleine Rundbürste sei dazu da, kleine Locken zu zaubern. Doch sind wir mal ehrlich, wer möchte schon gerne kleine Löckchen, wie sie unsere Großmütter tragen? Doch weit gefehlt, denn eine kleine Rundbürste ist kein Lockenwickler. Eine kleine Rundbürste gehört in jedes Badezimmer. Denn mit ihr kann selbst feines, kurzes Haar vom Haaransatz an zum Stehen gebracht werden. Mit ihr werden also keine kleinen Löckchen gewickelt, sondern Volumen in die Frisur gebracht.

Große Rundhaarbürste

Eine große Rundhaarbürste ist ebenso wie eine kleine Rundbürste nicht dazu da, Locken in das Haar zu bekommen, sondern um Volumen aufzubauen. Durch ihre Form bringt diese Bürste Spannung in die Haare, wodurch diese erst ihre Form bekommen. Selbst die ganz großen Starfriseure und Stylisten hantieren zu jeder Gelegenheit mit einer Rundhaarbürste. Bei einer solchen Bürste sollte man für den privaten Gebrauch zu einem Modell greifen, welches über Wildschweinborsten verfügt, da diese Borsten gleich mehr Glanz in die Haare bringen.

Paddelbürste

Eine sogenannte Paddle Brush, eine Paddelbürste, weist eine flache und meist rechteckige Form auf, deren Borsten in der Regel aus Kunststoff sind. Mit ihr lassen sich die Haare besonders leicht bürsten, da die Borsten gut durchgleiten. Diese Bürste ist allerdings nicht dazu geeignet, das Haar in Form bringen zu können. Am besten ist sie geeignet für langes, glattes Haar.

Detangler

Bei einem Detangler handelt es sich um eine spezielle kleine Bürste, die man leicht mit einem kleinen Igel verwechseln kann. Die einzelnen Borsten bestehen aus einer weichen Synthetik und sind daher weich. Der Detangler wird verwendet, wenn struppiges, verzotteltes Haar entwirrt werden soll.

Skelettbürste

Die Skeletbürste ist vor allem bei gelocktem Haar bestens geeignet. Denn während gelocktes Haar mit einer herkömmlichen Paddelbürste schnell kraus wird, gleitet die Skelettbürste aufgrund ihrer weiter auseinanderstehenden Borsten gleich deutlich besser durch das gelockte Haar.

Artikelbild: © Jessmine / Shutterstock

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