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Die Wirkung von Peelings

Welche Arten von Peelings gibt es?

Grundsätzlich arbeiten alle Peelings nach dem gleichen Prinzip. Sie tragen eine Hautschicht ab und verschönern damit das Hautbild. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Arten von Peelings:

Mechanische Peelings

Bei den mechanischen Peelings wird lediglich die oberste Hautschicht abgetragen und die Mikrozirkulation angeregt. Dadurch wird die Abschuppung der Haut, die ungefähr alle vier Wochen stattfindet, beschleunigt und die Haut erscheint feiner und glatter. Verwendet werden für das mechanische Peeling verschieden große Peelingkörner, die zum Beispiel aus feinem Quarzsand, Koch- oder Meersalz, Zuckerkristallen oder gemahlenen Oliven- oder Pfirsichkernen bestehen können. Neben natürlichen Bestandteilen wird in den letzten Jahren auch vermehrt auf Kunststoffpartikel gesetzt, welche einen sanften Peeling-Effekt aufweisen sollen. Auch mit Bürsten und Mikrofasertüchern können Sie Ihre Haut sanft peelen. Erhältlich sind die mechanischen Peelings in jedem Drogeriemarkt.

Chemische Peelings

Das chemische Peeling greift deutlich tiefer in die Haut ein und erzielt daher auch bei kleinen Falten, Pigmentflecken oder Aknenarben gute Erfolge. Zum Einsatz kommen hier je nach gewünschter Intensität entweder Fruchtsäuren, Vitamin-A-Säuren oder Trichloressigsäure. Zwar werden auch in der Drogerie Fruchtsäurepeelings angeboten, doch sind diese sehr gering dosiert und nicht vergleichbar mit den Profi-Produkten. Ein chemisches Peeling sollten Sie ausschließlich von einem Hautarzt oder in einem seriösen Kosmetikstudio durchführen lassen. Das Fruchtsäurepeeling ist schonend zur Haut und ätzt nur die oberste Hautschicht weg. Dadurch wirkt der Teint deutlich ebenmäßiger und die Haut sieht jünger aus. Ein Peeling mit Trichloressigsäure hingegen wirkt deutlich tiefer in die Hautschichten ein und eignet sich daher auch für die Entfernung von Falten und Pigmentflecken. Die Wirkung ist jedoch erst zwei bis drei Monate nach dem Peeling zu sehen.

Welche Erscheinungen der Haut bekämpfen Sie?

Ein mechanisches Peeling trägt die abgestorbenen Zellen an der Hautoberfläche ab. Durch diesen Effekt werden verhornte Poren, wie es gerade bei fettiger Haut häufig der Fall ist, geöffnet, der Talg kann wieder besser abfließen und es wird der Entstehung von Mitessern und Pickeln vorgebeugt. Doch nicht nur gegen Hautunreinheiten kann ein Peeling wahre Wunder bewirken, auch bei trockenen und rauen Hautstellen zeigt dies einen positiven Effekt. Da die toten Hautschuppen abgelöst werden, wird die Haut durch das Peelen wieder streichelzart und samtweich. Insgesamt erscheint der Teint ebenmäßiger und frischer. Chemische Peelings hingegen, welche nicht nur oberflächlich wirken, können auch bei Falten, Narben und Pigmentflecken eingesetzt werden. Diese tragen nicht nur die Oberfläche der Haut ab, sondern wirken bis in tiefere Hautschichten. Nach dem Eingriff regenerieren sich die Haut und die Falten, Hautflecken oder Narben sind komplett verschwunden oder deutlich gemildert.

Wie oft sollte man ein Peeling anwenden?

Durch das Peeling wird die natürliche Erneuerung der Haut gefördert. Normalerweise benötigt die Haut ungefähr vier Wochen, um abgestorbene Hautzellen abzustoßen und die oberste Schicht zu erneuern. Mit dem Peeling können Sie diesen Prozess beschleunigen und die Haut unterstützen. Vor allem mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die natürliche Regeneration der Haut und ein Peeling ist eine gute Möglichkeit, um diesen Vorgang zu fördern. Dennoch gilt auch hier: Weniger ist mehr. Mechanische Peelings, welche nur oberflächlich wirken, sind schonend zur Haut und können daher mit ruhigem Gewissen ein- bis zweimal pro Woche angewandt werden. Bei sehr fettiger Haut dürfen Sie sogar bis zu drei Mal zum Peeling greifen. Menschen mit empfindlicher Haut hingegen sollten vorsichtig sein und nur Produkte verwenden, die feine Schleifkörper enthalten. Wenn Sie unter der Hautkrankheit Rosacea leiden, dann sollten Sie auf das mechanische Peeling komplett verzichten. Die groben Partikel im Peeling reizen die Haut unnötig und können die Symptome verschlechtern. Hier sind milde Fruchtsäurepeelings die bessere Wahl – Voraussetzung, dass die Inhaltsstoffe vertragen werden.

Wie behandle ich meine Haut nach einem Peeling?

Nach dem Peeling benötigt die Haut eine Extraportion Pflege. Verzichten Sie auf reizende Inhaltsstoffe, welche die Haut unnötig strapazieren, und verwenden Sie eine feuchtigkeitsspendende Creme, welche die Haut beruhigt. Gönnen Sie Ihrer Haut zudem etwas Ruhe und Erholung. Falls die Haut mit Rötungen oder Brennen reagiert, verzichten Sie bis zur vollständigen Regeneration auf ein weiteres Peeling.

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