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Fettige Haut: Reinigung und Pflege

Auch wenn sich die menschliche Haut aufgrund der zuvor genannten Faktoren zeitlebens ändert, kann man sie in einige Grundtypen einteilen. Sehr verbreitet ist die „fettige Haut“, in der es in diesem Artikel geht. Sie ist häufig nicht sonderlich ansehnlich, neigt zu Mitessern sowie Pickeln und macht ihrem Besitzer das Leben schwer. Betroffene können in diesem Ratgeber lernen, wie sie mit ihrer Haut umgehen, diese reinigen und pflegen.

Analyse: Was fettige Haut definiert

Die fettige Haut kommt in zwei Variationen vor:

  1. Fett-feucht, Seborrhoe oleosa genannt, und
  2. fett-trocken (Seborrhoe sicca).

Bei beiden Variationen ist die Talgsekretion erhöht, der Unterschied liegt im Feuchtigkeitsgehalt. In der ersten Form ist die fettige Haut ölig, während sie in der zweiten Form trocken ist. Das Problem entsteht für die Betroffenen durch die Talgdrüsen, welche zu viel Fett austreten lassen. Dieses Fett breitet sich wie ein dünner Schmierfilm auf der Hautoberfläche aus. Die fett-feuchte Haut ist ein bekanntes Problem bei Jugendlichen in der Pubertät. Besonders Körperpartien mit vielen Talgdrüsen, tendieren zu fettigem Glanz und Unreinheiten. Zu den Bereichen gehören die Stirn, das Kinn, die Nase sowie Brust und Rücken. Die fett-trockene Haut entwickelt sich aus dem ersten Beispiel: Charakteristisch für die Seborrhoe sicca ist die trockenen, sich lösenden Fettschuppen. Die Haut selbst ist durch die verminderte Aktivität der Schweißdrüsen relativ empfindlich. Dieser Feuchtigkeitsmangel hat zur Folge, dass die Haut wie trockene Haut spannt, obwohl sie fettig glänzt. Das Problem wird durch Betroffene häufig durch eine falsche Reinigung und Pflege verstärkt. Unabhängig von den beiden zuvor beschriebenen Typen ist fettige Haut meistens

  • grobporig,
  • dick,
  • glänzend,
  • schlecht durchblutet und
  • reich an Mitessern.

Gründe und Ursachen für fettige Haut

Grundsätzlich besitzt jede Hautoberfläche eine dünne Fettschicht. Diese ist notwendig, damit die Haut nicht austrocknet, sie schützt aber auch vor Chemikalien und Krankheitserregern. Die abgesonderten Fette, Talg genannt, befinden sich in der mittleren Hautschicht und sind am ganzen Körper, außer an den Fußsohlen und Handinnenflächen, zu finden. Wie zuvor erwähnt, gibt es mehrere ausschlaggebende Gründe, wie hoch die Talgproduktion ist, darunter das Geschlecht, alter oder auch Umwelteinflüsse. Neugeborene zum Beispiel produzieren in ihrem ersten Lebensjahr besonders viel Talg, da sie über viele vollständig funktionsfähige Drüsen verfügen. Die komplette Funktion der Talgdrüsen wird ab dem zehnten Lebensjahr, also mit dem Beginn der Pubertät, wieder hergestellt. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron regt die Talgsekretion an. Die Produktion erreicht etwa im 25. Lebensjahr ihr Maximum und fällt anschließend kontinuierlich ab. Somit ist der häufigste Grund für fettige Haut die Hormonumstellung in der Pubertät, welche sich meist in Form von Akne äußerst. Aber auch andere hormonelle Einflüsse wie die Schwangerschaft, das Absetzen der Anti-Babypille oder die Zeit vor der Menstruation kann zu einer vermehrten Talgproduktion führen.

Fettige Haut richtig reinigen

Ziel der Reinigung ist es, unreine Haut zu entfetten. Betroffene müssen bei diesem Prozess sehr behutsam vorgehen. Die Verwendung ungeeigneter Mittel kann der Haut genauso schaden wie eine übertriebene Reinigung. Folgende Tipps haben wir für die Reinigung fettiger Haut:

  • Die Hautreinigung mit herkömmlicher Seife ist problematisch, weil Fettsäuren auf der Hautoberfläche zurückbleiben können. Spezielle Reinigungsmilch in Kombination mit desinfizierendem Gesichtswasser ist die bessere Wahl.
  • Die Anwendung von Peelings öffnet die Poren und sollte ein- bis zweimal wöchentlich erfolgen.
  • Spezielle Reinigungsmasken verbleiben auf der Haut, bis sie erstarren. Beim Abziehen entfernen sie Ablagerungen, überschüssiges Fett aber auch Make-up.
  • Eine Kosmetikerin kann Mitesser schonend entfernen. Als Selbstbehandlung empfiehlt sich ein Kamillen-Gesichtsdampfbad.
  • Gerade Frauen sollten auf eine gründliche Reinigung achten, wenn sie täglich Make-up nutzen. Die Kosmetik soll ein treuer Begleiter im Alltag sein, nicht dagegen während des Schönheitsschlafes.

Die perfekte Pflege für fettige Haut

Die richtige, tägliche Reinigung ist eine Voraussetzung für die anschließende optimale Pflege fettiger Haut. Nur mit der passenden Reinigung können die nachfolgenden Maßnahmen ihre Wirkung voll entfalten:

  • Fettige Haut benötigt nach der Reinigung eine Feuchtigkeitscreme. Diese sollte ölfrei sein, um überschüssiges Hautfett aufzunehmen und somit die Entstehung von Mitessern zu unterbinden.
  • Im Anschluss kann die Haut mit getönten Aknemitteln versorgt werden. Diese sollten desinfizierende Wirkstoffe enthalten, die unter anderem die vermehrte Hautfettbildung unterbinden.
  • Die Verwendung einer Nachtcreme sollte, falls nicht für therapeutische Zwecke benötigt, nicht stattfinden, da ihre Inhaltsstoffe die Bildung von Mitessern fördert.
  • Zwar regt die UV-Strahlung und Wärme die Produktion von Hautfett an, vielen Akne-Patienten und Menschen mit fettiger Haut geht es im Sommer jedoch besser als im Winter. Dennoch sollte man nicht vergessen, Sonnenschutzmittel zu verwenden.
  • Männer sollten die Trockenrasur der Nassrasur vorziehen. Die Gefahr vor Verletzungen ist bei Ersterer geringer. Außerdem wird die Haut durch Trockenrasierer weniger gereizt.
  • Frauen, die den fettigen Glanz verstecken möchten, können Puder nutzen, welches das Fett aufsaugt. Eine Alternative ist mattierendes Make-up, welches sie auf die glänzenden Stellen auftragen können.

Artikelbild: © Piotr Marcinski / Shutterstock

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